Nachdem ich mich für das Thema WLAN-Namen entschieden hatte, bestand ein grosser Teil der Arbeit darin, mich über das Thema zu informieren und die passenden Werkzeuge zu finden. Glücklicherweise war das Sammeln von WLAN-Verbindungen bereits um die 2000er-Jahre ein Trend. Das Umherfahren und Sammeln von WLAN-Informationen mithilfe von mobilen Geräten nennt sich "Wardriving". Typischerweise liegt der Fokus bei den Wardrivern nicht auf den Namen der WLANs, sondern darin, ungesicherte Verbindungen zu finden. Dies kommt aus der Zeit, als das Internet über das Mobilfunknetz noch für viele zu teuer war. Durch den Wardriving-Trend gibt es Applikationen, welche es mir erlaubten, mit dem Smartphone Informationen zu den WLANs in meiner Wohngemeinde zu sammeln (sogenanntes Warwalking). Dazu verwendete ich ein Android Smartphone sowie die App "Wiggle". Damit lief ich in ganz Pfäffikon ZH umher und sammelte auf diese Weise möglichst viele WLANs. Anfänglich wollte ich auch testen, ob eine Art "Gespräch" über meinen eigenen WLAN-Namen mit Fremden möglich ist. Dazu benannte ich meinen WLAN-Namen nach einer Internetseite, auf der man mir seine Lieblings-WLAN-Namen einsenden konnte. Leider meldete sich niemand auf dieser Seite bei mir. Die Koordinaten der Mobilfunkantennen bezog ich bei Swisstopo. Weiter benötigte ich unterschiedlichste Tools, um die gesammelten Daten zu verarbeiten. Dazu gehörten "QGIS", "Excel", "Mapbox" sowie der Indesign Datamerge für das Zusammenstellen des Verzeichnisses. Natürlich benötigte ich zudem auch einige Tools zur Planung, seien dies nun ganz analoge Notizbücher oder das Tool "Miroboard" für grössere Übersichten. Das Projekt erlaubte es mir zudem, erste Infografiken mit Python und R zu erstellen und weitere Erfahrungen mit p5.js zu sammeln.
Vorgehen
Planung, Inspiration, Technisches



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